Fleischmann ICE-T  

 

 

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Foto: Fleischmann

 

Erfahrungsbericht:

Arnold hätte sich die Zähne daran ausgebissen! Das Modell des ICE-T wurde von Fleischmann in der gewohnten perfekten Weise produziert. Besonders die Bedruckung und das gesamte Erscheinungsbild überzeugen. Der Antrieb wurde im "Bord Restaurant" eingebaut, was etwas gewöhnungsbedürftig ist. Dabei ist zu beachten, dass der Triebzug nicht wie gewohnt mit dem Steuerwagen in einem unterbrochenen Gleisabschnitt stehen bleibt, sondern eben mit dem Restaurant-Wagen. Wer auf seiner Anlage mit schiebender Lok fährt, dürfte diesen Effekt kennen: der Steuerwagen ragt ggf. über den Halteabschnitt hinaus. Allerdings ist der Antrieb gut versteckt, da es bekanntlich beim Original keinen reinen Antriebswagen gibt, sondern sämtliche Aggregate unter den Wagen des Gliederzugs verteilt angeordnet sind.

Das Modell gibt es seit Ende Dezember 1999 beim Fachhandel zu kaufen. Die beiden lieferbaren Zwischenwagen sind etwas später in die Läden gekommen. Ich habe mir nur den 2. Klasse-Wagen gekauft, um den oben geschilderten Effekt nicht in meinem Blocksystem zu haben. Der Zug läuft ohne Probleme und verfügt über eine kleine Schwungmasse - immerhin! Die sog. gleisbogenabhängige Neigetechnik wurde von Fleischmann ähnlich wie beim Pendolino gut umgesetzt, d.h. es wurde bei der Neigung nicht übertrieben. In den Radien 3 und 4 legt sich der Zug sanft in die Kurve. Anders als beim Pendolino wurden wie beim Vorbild die Dachstromabnehmer nicht mit den Wagenkästen sondern mit den Drehgestellen gekoppelt. Dadurch legen sich die Pantographen bei Oberleitungsbetrieb nicht mit in die Kurve, was auch nicht dem Original entspräche. Um dies zu erreichen, wurde der Bereich um die Stromabnehmer für meinen Geschmack etwas zu wackelig ausgeführt. Die zu großen Spaltmaße gingen ebenfalls zu Lasten der Optik. Egoistisch betrachtet hätte mir eine starre Befestigung am Dach besser gefallen. Wer Fahrdrähte gespannt hat, der denkt da sicherlich anders.

Etwas anderes stört mich viel mehr: Bedingt durch den Antrieb im Bord Restaurant bekamen die Steuerwagen ein zu geringes Gewicht, was die Stromaufnahme negativ beeinträchtigt. Dadurch flackern die mit der Fahrtrichtung von rot auf weiß wechselnden grellen Lampen. Ich werde wohl versuchen, zusätzliches Gewicht einzubauen. Noch immer störend sind die Kupplungen, die wie bei den anderen Fleischmann-ICE's starr ausgefallen sind. Nicht, dass ich etwas gegen die starren Kupplungen hätte, doch ist das Aufgleisen der Fahrzeuge eine schwierige "Fummelei", die evtl. Schäden an den Steckvorrichtungen zur Folge haben könnte (wenn man unvorsichtig ist).

Trotzdem: wer die Epoche V mag, wer mit der Neigetechnik etwas Abwechslung auf seiner Anlage haben möchte und wer keine originalen Reisezuglängen fahren kann, für den ist der ICE-T allen anderen ICEs vorzuziehen.

 

Subjektive Bewertung nach Schulnoten:

 

Modelltreue: gut
Betriebssicherheit: sehr gut
Laufkultur: gut
Preis/Leistung: befriedigend
 
Gesamteindruck: gut

 
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