ESU Loksound  

 

 

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Modell:

Die hervorragenden Decoder von ESU setze ich bevorzugt in meinen Loks ein. Die meisten Sound-Loks, die ich besitze, waren bereits vom Hersteller aus mit ESU-Loksound 2 ausgestattet. Ein Modell habe ich nachträglich mit diesem Decoder versehen. Ich habe mir mehrere Fertigmodelle mit Sound angehört. Nicht alle erzeugen einen überzeugenden Sound. Loks mit gutem oder mäßigem Sound hängen nicht vom Hersteller der Lok ab. Inzwischen bietet ESU bereits die Version LokSound V3.5 an. Also: vor dem Kauf unbedingt Probehören und dabei die manuell schaltbaren Sounds nicht vergessen! Nur dann kann man von einem hervorragenden und authentischen Klangerlebnis sprechen.

 

Anschluss:

Bei den Fertigmodellen der verschiedenen Hersteller braucht man naturgemäß nichts einzubauen. Mein einziger nachträglicher Einbau entfiel auf den Herkules von Roco, der bereits entsprechenden Platz in der Lok für den größeren Decoder und den Lautsprecher vorgesehen hatte. Somit war der technische Einbau ohne Probleme und selbst von Anfängern absolut machbar. Was die gespeicherten Geräusche anging, wurde es allerdings problematisch und vor allem zeitaufwendig. Grund war, dass man bei ESU nur Sounddecoder mit Standardgeräuschen bestellen kann. Es gibt z. B.. Decoder mit gespeicherten Sounds für Zweizylinder- und Dreizylinder-Dampfloks sowie mehrere für Diesel- und Elektroloks. Für meinen Herkules war kein entsprechender Decoder lieferbar. Mein Händler hat mir empfohlen, irgendeinen Decoder zu bestellen und die Sounds mit einem geliehenen ESU LokProgrammer später zu ändern. Eine Recherche ergab, dass es auch eine Herkules-Sounddatei gibt. Soweit so gut. Den LokProgrammer hatte ich mir zwischenzeitlich selbst gekauft, da er auch zum Auslesen und Ändern von CV's (Einstellungen des Decoders) taugt. Den Herkules-Sound habe ich auf der mitgelieferten CD gefunden. Installieren ließ er sich leider nicht. Die Fehlermeldung wies darauf hin, dass die Sounddatei zu groß für den Decoder sei. Ein Rückruf bei der ESU-Helpline ergab, dass das mit lizenzrechtlichen Gründen zu tun habe. Ich könne den Decoder aber gerne einsenden und die Sounddatei von ESU aufspielen lassen. Da ich den Versand scheute, habe ich mich im LokProgrammer selbst betätigt. Ein anderer Dieselsound konnte ohne Probleme installiert werden. Nach einigen Tests gefiel mir der Sound allerdings nicht, da es sich um eine deutlich ältere Diesellok handelte. Ich habe daraufhin die Sounddatei mit einigen EDV-Tricks auseinander genommen und gekürzt wieder zusammen gesetzt. Jetzt konnte die Sounddatei mit kleinen Einschränkungen überspielt werden. Diese Vorgehensweise kann ich allerdings niemandem empfehlen. Inzwischen habe ich den Sounddecoder wieder aus dem Herkules ausgebaut und in eine E 03 eingesetzt. Selbstverständlich habe ich den richtigen Sound draufgespielt. Die neueste Decodergeneration ist übrigens von der Baugröße deutlich kleiner geworden. Dadurch fällt der Einbau in einen in der Lok vorgesehen Platz jetzt leichter. Der Lautsprecher bleibt natürlich ein Problem. Bei Dampfloks eignet sich dazu das Führerhaus. Bei Dieselloks und E-Loks kann man den Raum zwischen den Drehgestellen oft nutzen. Der mitgelieferte Plastikhalter für den Lautsprecher sollte nach Möglichkeit verwendet werden, da dadurch der Klang deutlicher und dumpfer wird. Eine 011 und eine E 10 (beide von Roco) habe ich zwischenzeitlich mit einem V3.5 auf diese Weise erfolgreich umgebaut. Leider bieten die Fachgeschäfte die Sounddecoder nur auf Bestellung an. Damit wird ein Probehören unmöglich. Und noch ein Ärgernis ist mir aufgefallen: mit dem LokProgrammer der ersten Generation kann man die Versionen 3.0 und 3.5 nicht bearbeiten. Dafür gibt es von ESU LokProgrammer in den Versionen 2.x und 3.x. Damit kann man aus Sounddecodern der Version 3.0 kostenlos eine Version 3.5 machen (www.loksound.de im Download). Die Kosten für einen aktuellen LokProgrammer habe ich allerdings gescheut.

 

Fazit:

Sieht man einmal von einigen möglichen Problemen beim Installieren von Sounddateien ab, ist die Installation des ESU-Sounddecoders bei vorhandenem Einbauplatz einfach. Das Klangerlebnis ist einfach fantastisch. Bei nicht vorbereitetem Einbauort darf man sich nicht vor Fräs-, Säge- und Feilarbeiten drücken. Die Arbeit lohnt aber in jedem Fall. Am einfachsten ist es natürlich, wenn man eine ab Hersteller mit Sound ausgerüstete Lok kauft. Probehören im Geschäft ist unbedingt anzuraten. Der Preis für einen einzelnen Sounddecoder beträgt ca. 130,00 €.

 

Subjektive Bewertung nach Schulnoten:

 

Ausstattung: sehr gut
Anschluss: gut
Nutzen: sehr gut
Preis/Leistung: befriedigend
 
Gesamteindruck: gut
 
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