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Moba in Spur N
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Die Modulanlage habe ich zunächst in drei Einzelmodule unterteilt: in das Modul "L", das Modul "M" und das Modul "R". Dabei stehen "L", "M" und "R" für "Links", "Mitte" und "Rechts". Alles ist in der Zeit um 1963, meinem Geburtsjahr, angesiedelt. Landschaftlich stellte ich mir vor, einen Teil des Lahntals darzustellen, wobei ich keinen Vorbildbahnhof nachbauen wollte. Auch sah ich die Dinge nicht zu eng. Wenn mir ein Modell gefällt, das nicht ganz von der Beschriftung oder der Stationierung her passt, dann wird schon einmal ein Auge zugedrückt. Als Gleismaterial habe ich zum Fleischmann-Modell-Gleis gegriffen. Es hat zwar "goldene" Schienen, was aber nach der Alterung kaum noch auffällt. Die gute Verarbeitung der Fleischmann-Gleise hatte mich bereits im Maßstab N überzeugt.

Die Geschichte der "Baby-Module" ist schnell erzählt: bedingt durch unseren Nachwuchs im Oktober 1999 war die Möglichkeit nicht mehr gegeben, des öfteren an meiner N-Anlage zu arbeiten. Außerdem hatte ich den Wunsch, auch einmal den Maßstab H0 kennen zu lernen, der in Punkto Detailgetreue naturgemäß mehr zu bieten hat. Dass dabei realistisches Fahren mit langen Zügen mit meinen beschränkten Platzverhältnissen nicht zu vereinbaren war, ist mir natürlich klar gewesen. Es entstand die Idee von zunächst einem kleinen Bahnhofsmodul, das genau in einen Regalboden hineinpassen musste. Damit war die winzige Fläche von 92 x 27 cm des Moduls "M" vorgegeben.

Nun kann man jedoch auf dieser geringen Grundfläche noch nicht einmal Rangieren, geschweige denn Fahren. Schnell war ein angeglichener Gleisplan für zwei weitere Module im Kopf entstanden. Die Maße ergaben sich aus der Breite des "M"-Moduls (27 cm) und der Breite zweier Schränke (143 cm), die im Treppenhaus stehen. Darauf sollten die Modulbretter "L" und "R"  stehen, wenn sie nicht mit dem Mittelmodul verbunden sind. Zwischenzeitlich habe ich den Umbau auf das Roco-Digitalsystem vorgenommen. Alle Loks sind mit ESU-, Lenz-, Roco- oder Fleischmann-Decodern ausgestattet. Eine zweite Lokmaus gibt es für interessierte Bekannte ebenfalls. Einige Loks haben ESU-Sound.

Die Modulbauweise hat sehr angenehme Nebeneffekte. Man kann die Einzelteile problemlos transportieren, um diese im Wohnzimmer bearbeiten zu können oder im Garten für fantastisch ausgeleuchtete Fahrzeugfotos aufbauen zu können. Auch freuen sich Modellbahnfreunde, wenn man ein Modul einmal mitbringen kann.

Um Fahrbetrieb darstellen zu können, habe ich alle Signale schaltbar installiert. Es befinden sich einfache Umschalter am Rand der Module, jeweils neben dem Signal. Die Signale sind ohne Zugbeeinflussung geschaltet, da durch das Digitalsystem mit zwei Roco-Mäusen problemlos manuell gefahren werden kann. Der Gleisplan ist ohnehin sehr einfach gehalten, womit keine Unübersichtlichkeit entstehen kann. Alle Weichen sind ohne Antriebe installiert und müssen somit von Hand geschaltet werden. Ein nachträglicher Umbau auf Unterflur-Antrieb wäre zu aufwendig geworden. Inzwischen wurde das Modul "X" angefügt, das wahlweise an die Module "L" oder "R" angesteckt werden kann. Dabei handelt es sich um ein Stück eingleisiger Strecke mit ein paar Wohnhäusern und einem Flügelsignal, das sich ebenfalls betätigen lässt. Ein fertig gelötetes Oberleitungssystem kann bei Bedarf auf das X-Modul aufgesteckt werden. So können auch E-Loks realistisch fotografiert werden.

 

bulletModul "L"
bulletModul "M"
bulletModul "R"
bulletModul "X"
 
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